Verbale Deeskalationsstrategien


In vielen deutschen Städten und Schulen wir der Umgangston immer rauer. Manchmal gibt es kaum Möglichkeiten, Situationen zu entschärfen und Schlägereien zu vermeiden. Verbale Deeskalationsstrategien müssen erlernt werden. Die einen beherrschen sie besser, die anderen weniger gut. Manch einem fallen einfach nicht die richtigen Worte ein, obwohl Reden statt Gewalt in den meisten Fällen der richtige Weg wäre.


Bei alkoholisierten Mitmenschen immer zurückstecken


Reden statt Gewalt, als verbale Deeskalationsstrategien zu vermitteln ist nicht ganz einfach. Die Menschen, die über diese Gabe verfügen, neigen zumeist zu keinen Gewaltausbrüchen, die anderen verfügen leider zumeist nicht über den passenden Wortschaft und lassen lieber die Gewalt sprechen. Gewaltbereite Menschen, die leicht alkoholisiert sind, würden auf lange Reden gar nicht mehr reagieren, in dem Fall ist es besser den Rücktritt anzustreben, dem alkoholisierten Mitmenschen einen schönen Tag zu wünschen, und dann sollte der Versuch folgen, sich aus der überhitzten Situation zurückzuziehen.


Sich durch Verhaltenstraining fortbilden


Verbale Deeskalationsstrategien lassen sich erlernen. Reden statt Gewalt ist mehr als nur der Gebrauch passender Worte. Die Worte, der benutzt werden sollen, müssen genau zur Situation passen und überzeugend wirken, sie dürfen auf keinen Fall noch mehr Aggressivität in eine Situation bringen. Dafür wird Routine benötigt. Diese ist am besten durch stetes Üben zu erlangen. Verbale Deeskalationsstrategien sollten im besten Falle trainiert werden. An manchen Schulen werden verbale Deeskalationsstrategien als Kurs angeboten, damit die Schüler lernen, Reden statt Gewalt, fachgerecht in alltägliche Situationen einzubauen und anhand von Rollenspielen zu üben. Rollenspiele helfen bei der Übung von Situationen, die zu eskalieren drohen.


Deeskalationstraining als Wiedereingliederung


Verbale Deeskalationsstrategien können zu Gratwanderungen werden, sie sollen die Situationen, die zu eskalieren drohen, entschärfen. Das ist nicht einfach, weil viel Menschen nur einen Grund dafür suchen, aggressiv reagieren zu können. Diesen Grund gilt es mit Reden statt Gewalt, zu vermeiden. Erfahrung auf diesem Gebiet ist von großem Nutzen. Manche auffälligen Täter werden dazu verurteilt, verbale Deeskalationsstrategien zu erlernen, um somit zu einem Leben ohne Aggressivität zurückzufinden. Reden statt Gewalt erfordert ein großes Maß an Stärke, damit sich der Angegriffene vom Angreifer erfolgreich distanzieren kann. Als stark gelten diejenigen, die sich zwar scheinbar zurückziehen, aber dadurch das erreichen, was sie sich vorgenommen haben. Dem Angreifer den Wind aus den Segeln nehmen, das ist die größte Kunst. Sich durch nichts provozieren zu lassen ist schwierig, aber erlernbar. Reden statt Gewalt ist der beste Weg zum friedlichen Ziel.


Schlägereien bewusst entgehen


Eine Schlägerei sollte in allen Fällen vermieden werden, das geht manchmal nur mit Ignoranz und Rückzug. Man sollte nicht immer versuchen den Starken zu spielen, manchmal erfordert ein Rückzug mehr Stärke, als zurückzuschlagen. Die Verletzungsgefahren, die bei Schlägereien zu verzeichnen sind, sind drastischer als allgemein vermutet. Diesen aus dem Weg zu gehen sollte absolute Priorität haben, egal mit welchen Strategien. Aggressive Mitmenschen wissen sich oft gar nicht zu helfen, daher verlassen sie sich nur darauf zu pöbeln und die Fäuste einzusetzen. In Wirklichkeit stecken oft kleine, verletzliche Persönlichkeiten dahinter, die nie gelernt haben, sich anderweitig zur Wehr zu setzen. Dieser Teufelskreislauf sollte daher durchbrochen werden und die Personen auf andere Wege gebracht werden.